BIM: Kooperationsvereinbarung zwischen BMI, BAK und BIngK

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Ein wesentlicher Fortschritt für die interdisziplinäre Fortbildung und Vernetzung von Architekten, Ingenieuren und öffentlichen Bauherren zur BIM-Methode ist erreicht. Hier finden Sie weitere Informationen.

Ein wesentlicher Fortschritt für die interdisziplinäre Fortbildung und Vernetzung von Architekten, Ingenieuren und öffentlichen Bauherren zur BIM-Methode ist erreicht: Die Bundesregierung übernimmt den „BIM-Fortbildungsstandard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern“ für die Fortbildung von Beamten der öffentlichen Bauverwaltung.
Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung über gemeinsame Lehrgänge zur digitalen Planungsmethode wurde von Staatssekretärin Anne Katrin Bohle (BMI),  Barbara Ettinger-Brinckmann (BAK) und Wilhelmina Katzschmann (BIngK) unterzeichnet. Die Teilnahmeurkunde für die Lehrgänge wird bei der Vergabe öffentlicher Bauprojekte auch als Qualifizierungsnachweis gelten. Dieser Schritt kann den Einsatz von BIM-Methoden in der Planung und Umsetzung merklich beschleunigen.

Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: „Die Kooperation von Fortbildungen zu BIM hat bereits begonnen. Wir wollen mit dieser Absichtserklärung (...) eine Signalwirkung für alle am Bau Beteiligten setzen. (...) Der Erfahrungsaustausch wird hilfreich sein bei der Fortentwicklung von BIM und bei der Erschließung weiterer Themenfelder, etwa bei digitalen Planungswettbewerben.“.

Die Bundesarchitektenkammer und die Bundesingenieurkammer erarbeiten seit Januar 2018 gemeinsam das Curriculum zum BIM Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern nach der bs/VDI Richtlinie 2552 " Building Information Modeling (BIM)" Blatt 8 und folgende.