Gebäudeenergiegesetz (GEG) verabschiedet

Der Bundestag verabschiedete am 18. Juni das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es ist damit endlich gelungen, das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem Gesetz zusammenzuführen.

Der Bundestag verabschiedete am 18. Juni das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es ist damit endlich gelungen, das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem Gesetz zusammenzuführen. Dies war auch seit langem eine Forderung des VDMA-Forum Gebäudetechnik.

Was dabei nicht gelang ist die Vereinfachung der Regulierung und ein damit verbundener Bürokratieabbau. Die in der europäischen Gebäuderichtlinie von 2018 gemachten Vorgaben wurden leider nicht vollständig umgesetzt. Dies soll laut BMWi in einem GEG 2.0 im Jahr 2023 geschehen. Das energetische Anspruchsniveau an Gebäude wurde nicht weiter gesteigert.

Die Übersetzung des englischen Begriffs Nearly-Zero-Energy-Building in Niedrigstenergiegebäude deutete schon frühzeitig darauf hin, dass das technisch machbare weit von den angedachten Forderungen entfernt liegen würde. Dies wurde auch von der Opposition als wenig ambitioniert insbesondere für Neubauten kritisiert. Damit können allerdings auch zukünftig KfW-Effizienzhäuser 40 und 55 förderfähig bleiben.

Der übergreifenden Forderung aller maßgeblichen Verbände den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit weiter als Basiskonzept zu erhalten wurde Genüge getan. Er wird nun auch für die im ehemaligen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz enthaltenen Regelungen gelten. Die Bundestagsbeschlussvorlage finden Sie unter folgendem Link.